Der Martignanosee bei Rom

Gelegen zwischen den Sabiner Bergen, befindet sich der Martignanosee in einem Vulkankrater, der 200 m unter dem Meeresspiegel liegt, er war schon zu Zeiten der antiken Römer sehr beliebt. Kaiser Augustus nahm z.B. das Wasser des Martignanosees, um Seeschlachten in Rom zu inszenieren und baute dafür sogar ein eigenes Aquaedukt.
Weitab von Hauptverkehrswegen gelegen und nur dünn besiedelt hat sich hier ein perfektes Ökosystem erhalten. Neben dem Landhaus Potrero Grande befinden sich das Restaurant „Casale di Martignano“, das biologische Küche aus eigenem Anbau anbietet sowie ein grüner Strand, an dem man auch Segelboote, Kanus oder Paddelboote ausleihen kann. In der Hauptsaison von Juni bis September ist die Bar am Strand auch abends geöffnet und lädt dazu ein, einen kleinen Aperitif mit Sonnenuntergang am See zu genießen. Zu den Hauptaktivitäten zählen Schwimmen, Segeln und Mountainbiken, es werden aber auch Wandertouren sowohl zu Fuß als auch zu Pferd angeboten, um die nähere Umgebung zu erkunden.
Im etwas weiteren Umkreis findet man außerdem einige wichtige archäologische Ausgrabungen für alle Kulturinteressierten, wie z.B. in Sutri, Nepi, Campagnano und auch Calcata.
Und auch alle Golfbegeisterten kommen hier auf ihre Kosten, befinden sich doch in der Nähe drei Top-Golfplätze, in wenigen Minuten erreicht man den Platz „ Olgiata Golf“, den „Golf Nazionale“ in Sutri und den Platz „Golf Terre dei Consuli“.
Einige Daten zum Martignanosee:
Küstenlänge: 6 km
Maximale Länge: 2.015 km
Maximale Tiefe: 60 m
Maximale Breite: 1.545 km
Höhe: 305 m